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Anschläge müssen sein, denn ohne Anschläghe geht gar nix. Sie sind das Fundament...


Kreuzanschlag

Der am häufigsten benutzte Anschlag ist wohl der Kreuzanschlag. Er kann bei jedem Muster genommen werden und bleibt schön elastisch. Gearbeitet wird der Kreuzanschlag mit zwei Nadeln. Man lässt das Fadenende etwas mehr als dreimal so lange hängen, wie das Strickstück am Ende breit wird. Als Erstes arbeitet man eine Knotenschlinge


die Schlinge stramm ziehen.

Die Stricknadeln in die rechte Hand, Fäden in die Linke, wie abgebildet


mit den Nadeln unter die vom Daumen kommenden Schlinge fahren


und mit den Spitzen den Faden fassen, der vom Zeigefinger kommt


durch die Daumenschlaufe durchziehen


Daumenschlinge abstreifen und durch erneutes Bilden der Daumenschlaufe


Faden fest anziehen.

So lange wiederholen, bis genügend Maschen angeschlagen sind. Die erste zu strickende Reihe ist eine Rückreihe.


Italienischer Anschlag

Für den italienischen Anschlag sollte man schon wissen, wie linke, bzw. rechte Maschen gestrickt werden. Er wird hauptsächlich für 1 re / 1 li Bündchen benutzt und ist recht strapazierfähig. Zunächst schlägt man mit Kontrastgarn die Hälfte der benötigten Maschen an, was auch durch Aufschlingen geschehen kann


Notfalls eine Masche mehr, um auf eine gerade Maschenzahl zu kommen.

Eine Rückreihe linke Maschen, eine Reihe rechte Maschen mit Kontrastgarn.

Anschließend 4 Reihen glatt rechts mit Originalgarn stricken.

In der nächsten Reihe, einer Rückreihe, wird jeweils 1 Masche links gestrickt,

dann ein Querfaden aus der ersten Reihe auf die rechte Nadel gehoben


Diesen Querfaden von der rechten auf die linke Nadel übertragen


und rechts abstricken.

Die nächste Masche wieder links, dann den Querfaden aufnehmen, wie oben beschrieben usw. bis zum Reihenende.

Jetzt ist die doppelte Maschenzahl minus 1 Masche als zu Anfang auf der Nadel


Kontrastgarn aufschneiden und abziehen



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