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Australische Schafe werden per Spritze geschoren

(Quelle: PM-Magazin Jan 2003)

Eine 5000 Jahre alte Tradition kommt ins Wanken: Statt Schafe zu scheren, spritzen ihnen australische Züchter immer häufiger das Protein EGF (Epidermic Growth Factor). Nach 36 Stunden brechen die Wollfasern in der Haut ab. Damit die Tiere nicht plötzlich der Kälte und den UV-Strahlen ausgeliefert sind, wird ihnen ein Netz übergestreift, das die abgestoßene Wolle festhält und an den Körper presst.Erst nach vier Wochen, wenn neue Wolle nachgewachsen ist, wird das Netz samt Wolle wie eine Jacke abgenommen.

Laut Hersteller Bioclip hat die Injektionsmethode viele Vorteile: Sie ist weniger arbeitsaufwändig als maschinelles Scheren; sie ermöglicht es, das Fellhaar in voller Länge zu „ernten“; die Schafe erleiden dabei weniger Stress und Schmerzen; und weil ihre Haut unverletzt bleibt, gewinnt man glatteres Leder. Die schnelle und saubere Injektionsschur ist für den fünften Kontinent eine technische Revolution, von der man sich einen großen wirtschaftlichen Nutzen verspricht: Immerhin ist Australien mit seinen 110 Millionen Schafen der größte Wollerzeuger der Welt.

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